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Bauen und Wohnen

Portalgrafik: Stadtplan Großenhain, Altstadt Bautzen, Fördermaschinenhaus der Schachtanlage "Reiche Zeche" Freiberg, Eisenbahner-Wohnungsbaugenossenschaft Dresden eG, Forsythienstraße 3-5
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Stadtentwicklung - Bauen und Wohnen

Denkmalland Sachsen

Hohe Priorität für Wahrung des kulturellen Erbes im Freistaat Sachsen: Neue Broschüre bilanziert 20 Jahre Denkmalschutz und Denkmalpflege

Die aktuelle Broschüre „Denkmalschutz und Denkmalpflege im Freistaat Sachsen – Beispiele aus 20 Jahren erfolgreicher Arbeit am Denkmal“ präsentiert nicht nur die „Leuchttürme“ der sächsischen Kulturlandschaft, sondern stellt die gesamte Vielfalt sächsischer Baukulturdenkmale vor. Sie spiegelt gleichzeitig das konstante Engagement von privaten Eigentümern und Stiftungen, aber auch die Unterstützung des Freistaates Sachsen, des Bundes und der EU wider, dieses Erbe zu wahren und zu erhalten.

Innenminister Markus Ulbig: „Denkmale gehören zur sächsischen Identität. Wir können stolz über die reiche sächsische Denkmallandschaft sein. Unsere Kulturdenkmale haben viel Zuspruch und enorme bürgerschaftliche und finanzielle Unterstützung erfahren. Nur so konnten wir den heute sehr guten Sanierungsstand erreichen. Ich danke allen, die dazu beigetragen haben, die für Sachsen so bedeutende Denkmallandschaft zu erhalten und einem breiten Publikum zugänglich zu machen.“

11. September 2011 - Tag des offenen Denkmals

Das von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz für 2011 ausgegebene Motto lautet: Romantik, Realismus, Revolution - das 19. Jahrhundert. Die zentrale Eröffnungsveranstaltung im Freistaat Sachsen beginnt um 11.00 Uhr im Schlossgelände Langburkersdorf, Ortsteil von Neustadt in Sachsen. Zugleich feiert das Schloss Langburkersdorf seinen 400. Geburtstag. Informationen zum Festwochenende "400 Jahre Schloss Langburkersdorf" können unter www.foerder-heimatverein-lgbd.de und http://www.neustadt-sachsen.de/ abgerufen werden.

Das Gesamtprogramm zum Tag des offenen Denkmals finden Sie unter: www.tag-des-offenen-denkmals.de

20 Jahre Städtebauförderung in Sachsen

Staatsminister Markus Ulbig übergibt in Görlitz an Bundesminister Peter Ramsauer die DVD

Staatsminister Markus Ulbig übergibt in Görlitz an Bundesminister Peter Ramsauer die DVD "Stadtgesichter"
(© SMI)

Bundesminister Ramsauer und Staatsminister Ulbig besuchen Görlitz

Anlässlich zwanzig Jahre gemeinsame Städtebauförderung von Bund und Land besuchte am 4. August Bundesminister Peter Ramsauer gemeinsam mit Staatsminister Markus Ulbig die Stadt Görlitz. Auf dem Programm standen ein Stadtrundgang, ein Kurzbesuch der Landesausstellung »via regia« im Kaisertrutz sowie der Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Görlitz. 

Bundesminister Ramsauer: »Die Stadt Görlitz zeigt auf herausragende Art, dass die Städtebauförderung unverzichtbar für unsere Städte und Gemeinden ist. Deshalb bleibt der Bund ein verlässlicher Partner und ermöglicht – gemeinsam mit den Ländern – auch in schwierigen Zeiten notwendige Investitionen in die Stadterneuerung«.

Insgesamt 4,3 Mrd. Euro haben der Freistaat Sachsen und der Bund seit 1991 in verschiedenen Förderprogrammen für die Stadtentwicklung zur Verfügung gestellt. Die meisten Fördermittel stammen aus den Programmen »Städtebauliche Entwicklungs- und Sanierungsmaßnahmen« (rund 1,7 Mrd. Euro) und »Städtebaulicher Denkmalschutz« (1,1 Mrd. Euro). 650 Fördergebiete in 240 sächsischen Gemeinden wurden bzw. werden damit unterstützt. Allein für Görlitz wurden insgesamt bereits mehr als 120 Mio. Euro in 18 Fördergebieten bewilligt.

Staatsminister Ulbig: »Städtebauförderung ist für die Bürger da. Deshalb wird der Freistaat Sachsen auch in Zukunft seinen Anteil an den Mitteln für die Städtebauförderung im Haushalt bereitstellen«.

Energetische Sanierung von Baudenkmalen

Viele Denkmaleigentümer wollen ihr Gebäude so sanieren, dass es auch unseren heutigen Ansprüchen genügt. Umweltschutz, Klimaeffizienz und Wirtschaftlichkeit – wie lässt sich das mit Denkmalschutz in Einklang bringen? Die Handlungsanleitung »Energetische Sanierung von Baudenkmalen« gibt hierfür wertvolle Hinweise und praxisrelevante Vorgaben. Sie ist das Ergebnis intensiver Beratungen von Experten, die sich auf Einladung des Innenministeriums über ein Jahr lang getroffen haben. Neben Verwaltung, Wissenschaft, Denkmalpflege und Stadtplanung waren auch die Ingenieur- und Architektenkammer, Wohnungsunternehmen und Hauseigentümer beteiligt.

Ein wesentlicher Bestandteil ist eine Pilotstudie der Technischen Universität Dresden, die Modellprojekte untersucht und bewertet hat. In der dazugehörigen Matrix sehen Bauherren und Architekten auf einen Blick die Genehmigungswahrscheinlichkeit von Baumaßnahmen an Denkmalen.

Wohnraumförderung 2011

Auch 2011 stellt der Freistaat wieder Gelder für die Wohnraumfördeung bereit. Mit insgesamt 60 Millionen Euro werden neben Maßnahmen zur Energetischen Sanierung von Wohngebäuden auch das Mehrgenerationenwohnen sowie die Wohneigentumsbildung gefördert.

Die Förderung erfolgt durch zinsgünstige Darlehen. Sowohl im Programm Energetische Sanierung als auch beim Mehrgenerationenwohnen werden 2011 die Konditionen verbessert. Die verbesserten Konditionen gelten ab dem 11. Februar 2011.

Im Jahr 2010 wurden innerhalb der Wohnraumförderprogramme Fördermittel in Höhe von 36 Millionen Euro bewilligt, davon 11,5 Millionen Euro im Wohneigentumsprogramm, 14,5 Millionen Euro im Programm Energetische Sanierung und 10 Millionen Euro im Programm Mehrgenerationenwohnen.

Städtebauförderung 2011

Im Entwurf der Verwaltungsvereinbarung Städtebauförderung 2011 sind in Rahmen der Städtebauförderung Bundesfinanzhilfen für Investitionen in Höhe von 60,5 Mio. Euro für Sachsen vorgesehen. Der sächsische Innenminister Markus Ulbig hat die Verwaltungsvereinbarung am 18. Februar 2011 für den Freistaat Sachsen bereits unterzeichnet. Die Vereinbarung tritt allerdings erst in Kraft, wenn alle Bundesländer unterzeichnet haben.

Der Freistaat Sachsen wird die Bundesfinanzhilfen in gleicher Höhe komplementieren. Damit werden den Kommunen in folgenden Bund-Länder-Programme der Städtebauförderung. im Programmjahr 2011 insgesamt 121 Mio. Euro für städtebauliche Maßnahmen zur Verfügung gestellt:

In der Programmausschreibung 2011 vom 16. Dezember 2010 (SächsABl. Nr. 52/10 S. 1924) wurden die Antragsbedingungen für  sämtliche Programme der Städtebauförderung bekanntgegeben. Die Bund-Länder-Finanzhilfen werden im Programmjahr 2011 über die Programme „Stadtumbau Ost“, „Städtebaulicher Denkmalschutz“, „Städtebauliche Sanierungs- und Entwicklungsmaßnahmen“ „Soziale Stadt“, „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ und „Kleinere Städte und Gemeinden – überörtliche Zusammenarbeit und Netzwerke“ ausgereicht. Mit Hilfe dieser Programme werden zahlreiche Baumaßnahmen in den Städtebaufördergebieten unterstützt: Sanierung von Wohngebäuden, Schulen, Kindertagesstätten und Sportanlagen, Beräumung von Grundstücken u. a., Ausbau und Herstellung von Straßen und Parkanlagen.

Rauchwarnmelder retten Leben

In Deutschland sterben jährlich etwa 600 Menschen bei Haus- und Wohnungsbränden, 90% davon nicht durch Flammen, sondern an den Folgen der Rauchvergiftung. Rauchwarnmelder verschaffen den Bewohnern lebenswichtige Sekunden, um sich und andere in Sicherheit zu bringen.

Der Flyer "Rauchwarnmelder rettet Leben" vermittelt Hinweise zu Funktion und Installation von Rauchwarnmeldern in Wohnungen.

Für ein sicheres Zuhause.

Stadtentwicklung - Bauen und Wohnen

Im Bereich des Bau- und Wohnungswesens zählen Denkmalpflege und Denkmalschutz zu den wichtigsten Aufgaben des Staates auf kulturellem Gebiet.
Die Durchsetzung einer nachhaltigen Siedlungsentwicklung durch Revitalisierung der Innenstädte und Erhaltung und Weiterentwicklung historisch gewachsener Siedlungsstrukturen, sowie Förderung der Wiedernutzung brachgefallener Industrie- und Gewerbeflächen ist gleichfalls eine der Schwerpunktaufgaben im Bau- und Wohnungswesen.

Das Innenministerium kümmert sich um einen sozial gerechten, funktionsfähigen Wohnungsmarkt durch die Ausübung der Fach- und Rechtsaufsicht über die Wohngeldstellen und Sozialämter und die Durchsetzung des Wohngeldgesetzes.

Durch das Setzen von entsprechenden Rahmenbedingungen in Baurecht und Bauleitplanung werden Bauinvestitionen beschleunigt und Genehmigungserfordernisse eingeschränkt.

Das Innenministerium übt außerdem die Rechtsaufsicht über die Architektenkammer und die Gutachterausschüsse für die Ermittlung von Grundstückswerten aus.

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Wohngeldbroschüre

Titelbild Wohngeld

Rauchwarnmelder retten Leben

Schlafendes Mädchen

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