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Förderprogramme

Bund-Länder-Programme der Städtebauförderung

Die Bund-Länder-Programme der Städtebauförderung sind ein zentrales Instrument der Stadtentwicklung im Freistaat Sachsen und besitzen große wirtschaftliche, soziale und kulturelle Bedeutung. Gemeinsames Ziel der Programme mit ihren spezifischen Förderzwecken ist es, im Rahmen von städtebaulichen Investitionen gebietsbezogene städtebauliche Missstände und Mängel in den Städten und Gemeinden zu beheben oder nachhaltig zu mildern.

Die Programme werden jährlich im Sächsischen Amtsblatt ausgeschrieben. Nach Antragstellung durch die Städte und Gemeinden werden die entsprechend der jährlichen Verwaltungsvereinbarung Städtebauförderung mit dem Bund zur Verfügung stehenden Bund-Länder-Finanzhilfen jeweils für ein Programmjahr (umfasst fünf Jahresscheiben) bewilligt.

Antragsbearbeitende und bewilligende Stelle ist die Sächsische Aufbaubank - Förderbank.

    EU-Programme zur Stadtentwicklung

    Die Zuwendung im Rahmen des EU-Programms zur Stadtentwicklung ist zum einen dazu bestimmt, benachteiligte Stadtgebiete auf der Grundlage eines integrierten Handlungskonzeptes und durch ein Bündel geeigneter Maßnahmen in ihrer Entwicklung nachhaltig zu fördern und damit die Entwicklung der Gesamtstadt voranzubringen. Zum anderen soll durch die Beseitigung von Brachflächen eine nachhaltige innerstädtische Entwicklung unterstützt werden, indem brachgefallene Flächen für neue Nutzungen vorbereitet, Umweltschäden beseitigt sowie die Inanspruchnahme des Bodens und anderer Ressourcen reduziert werden.

    Landesprogramm zur Revitalisierung von Brachflächen

    Im Jahr 2009 hat der Freistaat Sachsen ein eigenes Förderprogramm zur Brachflächenrevitalisierung aufgelegt. Damit wurde die Möglichkeit geschaffen, Brachflächen zu beseitigen, die aufgrund des strukturellen Wandels, der militärischen Abrüstung oder der Umgestaltung von Gemeindegebieten nicht mehr genutzt werden.

    Ziel des Förderprogramms ist die umfassende und nachhaltige Beseitigung von Brachflächen und den damit verbundenen Schandflecken im Freistaat Sachsen. Bauliche Missstände und Gefahrenquellen sollen beseitigt, Abwertungstendenzen für das Gebiet gestoppt werden.

    Mit der Verwaltungsvorschrift zur Brachflächenrevitalisierung wurde eine Lücke in der Förderstruktur des Freistaates geschlossen. Die über das EU-Programm zur Brachflächenrevitalisierung nicht förderfähigen Brachen, wie z. B. Sozialbrachen, Brachen im ländlichen Raum etc., sind innerhalb des landeseigenen Förderprogramms zur Brachflächenrevitalisierung förderfähig.

    Die Zuwendung wird im Wege der Anteilsfinanzierung als nicht rückzahlbarer Zuschuss in Höhe von maximal 90 Prozent der zuschussfähigen Gesamtausgaben gewährt. Kommunen, die beabsichtigen, Vorhaben über die VwV Stadtentwicklung 2007 bis 2013 zu realisieren, haben die Möglichkeit, eine Stützung des dort vorgesehenen Eigenanteils über die VwV Brachflächenrevitalisierung zu beantragen. Die Zuwendung kann von den Kommunen auch an Dritte weitergeleitet werden.

    Das zunächst nur für die Jahre 2009 und 2010 aufgelegte Landesbrachenprogramm wir aufgrund seines Erfolgs in den vergangenen Jahren auch in den Jahren 2011 und 2012 fortgeführt, um die wirtschaftliche Entwicklung Sachsens auch in Zukunft voranzutreiben und die Kommunen bei einer nachhaltigen Stadtentwicklung weiter zu unterstützen.

    Wohnraumförderung

    Der demografische Wandel, ein verändertes Wohnverhalten sowie übergeordnete Ziele des Klimaschutzes führen zu neuen Anforderungen an die Gebäude- und Wohnungsstruktur. Die Programme der Wohnraumförderung in Sachsen begleiten den notwendigen Sanierungs- und Entwicklungsprozess. Folgende Förderprogramme des Freistaates Sachsen sind gegenwärtig aufgelegt:

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      Themenbereiche

      Sie befinden sich im Themenbereich »Stadtentwicklung - Bauen und Wohnen«. Informationen zum Ministerium erhalten Sie über folgenden Verweis:  

      Zu den weiteren Themenbereichen gelangen Sie über folgende Verweise:

      © Sächsisches Staatsministerium des Innern